Posted on September 18, 2024
herbstoffensive
Angeblich beneiden uns die Amerikaner um 3 Worte, die in ihrer Sprache fehlen: „Schadenfreude“, „Verschlimmbessern“ und „Kummerspeck“. Um letzteren soll es, zumindest am Rande, in diesem Beitrag gehen.
Tatsächlich ist mir das Thema mit dem Kummerspeck mein Thema eher nicht. Oder anders ausgedrückt: wenn es mir nicht gut geht, vergeht mir normalerweise der Appetit von ganz alleine. Was, im Umkehrschluss, aber auch bedeutet: wenn’s mir nicht schlecht geht (ich wähle hier bewusst nicht „wenn’s mir gut geht“), ist mein Appetit umso größer. Will sagen: mein mittlerer Ring ist weder Kummerspeck noch Wohlstandswampe, er ist schlicht und ergreifend die Konsequenz aus zu großer Kalorien-Zufuhr (sowohl fest als auch flüssig) und zu wenig Kalorien-Verbrennung. Und das während ganz normaler Zeiten.
Seit mittlerweile einer Woche ist unser Schlafzimmer dahingehend komplett, als daß die fehlenden Brocken des Kleiderschranks endlich geliefert und der Schrank aufgebaut wurde. Danach hieß es: Klamotten aus den Kartons im Schrank verstauen. Unschön: die Stapel „passt überhaupt nicht“, „wird wohl niemehr passen“ und „ui, das sitzt aber spack“ sind deutlich größer als der „passt gut“-Stapel.
Nun denn, Frühling und Herbst sind bekanntlich die Jahreszeiten der Veränderung. Zeit für meine ganz persönliche Herbst-Offensive!

