what gets measured, gets managed

Ich bin nicht sportlich. Ich glaube, man könnte durchaus sagen, ich hasse Sport. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, wenn die ganzen Sport-Goofys da draußen sagen, ihnen würde ohne ihn was fehlen. Sport machen ist für mich eine Belastung, ein reines Mittel zum Zweck. Und der Zweck ist klar definiert: primär Umfangsreduktion des mittleren Rings, sekundär Erhaltung der langfristigen Gesundheit (ja, ich meine diese Reihenfolge genau so, wie ich sie aufgeschrieben habe!)

Sagt ich schon, daß Sport nicht so mein Ding ist? Trotzdem gehört es zu meiner Herbstoffensive, die Soll-Seite meines Kalorien-Kontos stärker zu belasten. Und tatsächlich gibt es da 2 Aktivitäten, die mir nicht nur nicht zuwider sind, sondern sogar sowas wie Spaß machen: Laufen und Schwimmen. Wobei ersteres in Gesprächen schon öfters mal zu Missverständnissen geführt hat: in meinem Wortschatz bedeutet „laufen“ soviel wie Spazierengehen, so etwa an der Grenze zum Wandern. Ein typischer „Gang“ ist 2 bis 3 Stunden lang und erstreckt sich über 10 bis 15 Kilometer. Gediegenen Schrittes, kein Rennen oder Joggen, denn das wäre ja Sport, und den mag ich wirklich nicht.

Beim Schwimmen ist es ähnlich: ich kann zwar tatsächlich einigermaßen dynamisch Brustschwimmen, wechsle das aber immer wieder mit Phasen des „Oma-Schwimmens“ ab. Zu guten Zeiten war mein Parademaß 110 Bahnen (à 25 Meter) in 1 Stunde 10, aber das ist schon eine Weile her. Aktuell liegt, beim Wiederbeginn im Rahmen der Herbstoffensive, der Wert bei 84 Bahnen in 70 Minuten. Durchaus Luft nach oben, aber: so soll es sein!

Woher ich die Zahlen oben so genau kenne: danke meiner Smart Watch! Und es hat durchaus was Erhabenes, nach getaner Freizeit in der Lobby des Schwimmbads zu sitzen und sich die Statistik zu Gemüte zu führen: wieviele Minuten und Armzüge je Bahn, was für ein Swolf und das bei welcher Herzfrequenz … Ähnliches gilt beim Laufen/ Spazierengehen/ Wandern.

Nun hat leider meine Uhr ihren Geist aufgegeben. Und tatsächlich habe ich mich bei dem (durchaus ernst gemeinten) Gedanken erwischt: heute schwimmen gehen bringt doch gar nichts!

Zum Glück ist die Ersatzuhr schon unterwegs (echt klasse vom Kundenservice von Amazon/ Mobvoi), wmit der Fortsetzung der Herbstoffensive ab morgen nichts mehr im Wege steht.

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