same, same – but different

Natürlich habe ich den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. Ich nehme das meiner reizenden Reisebegleiterin auch keineswegs übel. Schließlich habe ich mich selbst in einem der vorvergangenen Beiträge als „bekennenden Banausen“ bezeichnet. Und ja, die Sitze waren zu unbequem, die Musik (zumindest die Mozart-Symphonien) zu wenig eingängig und die Kappelle zu affig. Nichtsdestowenigertzrotz: wir sind in Wien, da gehört das halt dazu!

Die bekritelten Schwächen und Unzulänglichkeiten des Orchesters und des Solisten habe ich natürlich auch bemerkt ;-), hätte sie aber niemals in so konzise Worte packen können, wie meine Vorrednerin das zu tun vermochte.

Scherz beiseite, in den Worten oben steckt ebensoviel Wahrheit wie Parodie: ja, die Sitze waren (mir) wirklich zu unbequem und das Orchester (zumindest stellenweise) zu affig. Gleiches gilt übrigens auch für das extra für diesen Abend herausgeputzten Auditorium aus aller Herren Länder. Und nein, ganz davon abgesehen, daß ich nicht mal weiß, was eine Oktave ist, habe ich auch nicht bemerkt, ob selbige getroffen wurde – oder eben nicht.

Einschub: beim Durchlesen der Worte oben merke ich, daß die mir sprachlich zwar einigermaßen gelungen vorkommen (was die letzten Tage beiweitem nicht immer der Fall war), inhaltlich aber zumindest repetetiv, wenn nicht gar ein Zirkelschluss sind. Das mag auch an meinem ganztägigen Aufenthalt in der hiesigen Lounge (kombiniert mit dem Angebot geistiger Getränke) liegen. Aber davon mehr im morgigen Beitrag dort über den heutigen Tag hier. – Einschub Ende.

Lange Präambel, kurzer Beitrag: das füssische Übersiedeln war anspruchsvoll, die Koffer, Taschen und Rucksäcke (mal wieder) sackrig schwer. Das Zimmer war noch nicht bereit, also mussten wir warten, was wir immerhin in der VIP Lounge tun durften. Das war (wahrscheinlich) das letzte Mal, daß uns dieses Privileg zu Teil wurde, doch dazu dann morgen (heute) mehr (…vadammte Kackscheiße, schon wieder eine Wiederholung!).

Bleibt mir nur noch eines festzuhalten (und sogar das ist (teilweise) repetetiv): die Wiener Stadtstadt hatten wir schon an unserem ersten Tag erkundet. Bei Kaiserwetter. Es ist wirklich schwer beeindruckend, wie sich, über Nacht, der Charakter einer Stadt verändern kann. Wie bei aquarelliertem Sonnenschein, Wien fest im Griff des herbstlichem Blues: same, same – but very different!

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