Posted on Oktober 27, 2024
die welt vor unserem fenster
So, mittlerweile haben wir unseren dritten Tag hier in Zell am See bereits erfolgreich hinter uns gebracht.So richtig viel zu erzählen habe ich nicht. Unsere Ferienwohnung liegt in etwa auf Platzrundenhöhe des hiesigen Flugplatzes. Der See erstreckt sich vor unserer Nase, dahinter bildet der Großglockner eine imposante Kulisse. Das Appartement ist stilvoll eingerichtet und hat, wie schon erwähnt, einen erstklassigen Ausblick. Außerdem gibt es eine private Sauna. Alles in allem genug Gründe, das hiesige Möbel zu hüten. Und genau das haben wir die letzten beiden Tage auch getan. Wobei ich zugeben muss, daß die Aufmerksamkeit beim Hüten, insbesondere bei mir, bisweilen durch den Genuss geistiger Getränke etwas eingeschränkt war. Wobei: ein kühles Blondes in einer heißen Sauna, das hat schon was erbauliches.
Heute stand dann erstmals die Erkundung der näheren Umgebung auf dem Plan. Wobei der Begriff „näher“ hier definitionswürdig ist. So ist z.B. der Ortskern von Zell am See hier ziemlich nahe. Zumindest bei einer 2-dimensionalen Betrachtung. Erwähnte ich schon, daß wir hier ziemlich genau auf Platzrundenhöhe sind? (für die Fußgänger unter der geneigten Leserschaft: üblicherweise verläuft die Platzrunde in 1.000 Füßen über Grund).
Ich musste meiner reizenden Reisebegleitung versprechen, daß ihr naßforsches Ignorieren eines Warnschildes und die anschließende Erkenntnis, daß sie eindeutig mehr abgebissen hat, als sie schlucken kann, in diesem Bericht keine Erwähnung findet. Dann sei dem auch so! Nur soviel vielleicht dann doch: mit Geduld, gutem Zureden und gehaltenen Händchen hat der Abstieg dann doch funktioniert.



Den Rest des Mittags haben wir dann an dem Ort verbracht, den ich hier am besten kenne: Lima-Oscar-Whisky-Zulu. Hier abschließend noch ein paar Impressionen:





Nachtrag: mittlerweile haben wir festgestellt, daß wir die letzten/ einzigen Gäste in diesem Etablissement sind. Personal gibt es sowieso keines, Thema „Contactless Checkin“ (eine der wenigen positiven Errungenschaften der Corona-Ära). Zu den nächsten Nachbarn ist es nicht weit (2-dimensional betrachtet, sagte ich schon das mit der Platzrundenhöhe?). Irgendwie muss Birgit jetzt den Gedanken an „Shining“ aus ihrem Kopf bekommen.

