Posted on September 24, 2024
skalen
Und weil wir’s gerade vom Thema Achsen, Skalen und Gradienten hatten: hier ein vollständiges Diagramm meiner persönlichen Energiewende:

Auch hier sieht der Verlauf sehr „dynamisch“ aus und die Spitzen um die Mittagszeit wirken ähnlich imposant wie meine Abnehm-Kurve im vorherigen Beitrag. Das ganze relativiert sich, wenn man erkennt, daß die (sehr kurzzeitige) Peak-Leistung ziemlich genau 1/4 des Bedarfs meiner Kaffeemaschine (während des Aufheizens) decken würde. Oder aber daß die Gesamtarbeit des Tages eine monetäre Entlastung von ca. 18 Cent brächte, unter der Voraussetzung, daß jedes einzelne Watt direkt verbraucht wird und nicht ins Netz zurückfließt.
Wechseln wir aus der differentialen zur integralen Perspektive: die geerntete Arbeit ist, mit 0,7 kWh, immerhin mehr als das doppelte des (werk-)täglichen Bedarfs meiner Kaffeemaschine (Aufheizen + Warmhalten). Wobei dieser Vergleich lediglich der Veranschaulichung dient, denn zu der Zeit, in der ich meinen Kaffee zu trinken pflege, ist die Leistung, zumindest um diese Jahreszeit, exakt 0 (s.o.).
Abschließend noch eine „Milchmädchenrechnung“: wenn ich die 0,7 kWh von gestern einfach mal als täglichen Mittelwert im Laufe des Jahres annehme und mit einem Arbeitspreis von 26 Cent/kWh (mein aktueller Tarif) rechne, erhalte ich eine Amortisationsdauer von ziemlich genau 1.500 Tagen, was in etwa 4 Jahre und einem Monat entspricht.

