Nächster Halt: Afrika!

Zwar rühme ich mich, außer in der Antarktis auf jedem Kontinent schon mal Durchfall gehabt zu haben, aber das mit Afrika gilt, in meinen Augen, nicht so ganz wirklich. Das ist so ähnlich, wie ich immer noch guten Gewissens behaupte, noch nie in der Türkei gewesen zu sein. Oder in Griechenland. Oder Portugal. Ja, ich war in Istanbul, auf Kos und in Lissabon. Aber so ganz richtig zählen diese Aufenthalte nicht, da es „Sonderbeurlaubungszonen“ waren. Und so verhält es sich mit dem Schwarzen Kontinent eben auch: ein paar Tage in Marakesch und Rabat (inkl. Durchfall) anno 2010(?) zählen nicht so ganz richtig.

Die im Dezember (vadammte Kachscheiße, ist das noch lange hin) anstehende Reise hingegen wird ganz richtig zählen: Ankunft am 3. in Nairobi, dann schau’n mer mal (Serengeti, Kilimandscharo, und was der Lonely Planet sonst noch so empfiehlt). Ab dem 20. erwartet uns dann eine Hütte am Strand von Sansibar, bevor es am 26. wieder gen Heimat geht.

Ich fühle mich ein wenig im Modus von 2012, nur ein paar Jahre älter und einige Kilo schwerer. Die Chance, daß das das letzte Mal sein wird, daß ich mich (und meinen Reiserucksack) in einen ranzigen Minibus zwänge und mein Leben für die nächsten 13 Stunden einem alkoholisierten/ unter Koka-Einfluss stehenden Fahrer anvertraue, ist durchaus gegeben.

Wobei auch das noch keineswegs feststeht: während ich mich schon im klassischen Traveller-Ornat (Reiserucksack auf dem Buckel, Daypack vor dem Bauch) sehe, tendiert Birgit eher zur Kategorie Rollkoffer. Schau’n mer mal was wird, dann werden wir’s schon sehen.

Bis dahin gilt: vadammte Kackscheiße, ist das noch lange hin. Aber auch: Vorfreude ist die schönste Freude

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