Posted on Oktober 11, 2024
herbstlich-heimatliche impressionen
Eigentlich ohne Worte. Höchstens eines: es nützt das schönste Wetter nix, wenn’s regnet!






Posted on Oktober 10, 2024
auf und up
Klassischerweise verwendet man zum Festhalten und Erinnern an Ereignisse ein Tagebuch. In modernen Zeiten wird dieses Tagebuch dann auch gerne elektrisch geführt und nennt sich dann „Blog“.
Manchmal reicht aber auch einfach der Verlauf der Anzeige auf der Waage:

Der „Peak“ markiert den Besuch von Simone. Insgesamt gehe ich meine Herbstoffensive jetzt schon seit einiger Zeit erstaunlich diszipliniert an. Aber: 2 Frauen beim Schlemmen und Alkoholkonsum zuzuschauen und nachher, im Bett, von einer der Frauen ihre Aperol-Fahne (die übrigens deutlich unangenehmer riecht, als man vielleicht denken mag) ins Gesicht gedrückt zu bekommen – das überfordert meine Leidensfähigkeit doch eindeutig.
Nun denn: nach dem Ausreißer ist vor dem Ausreißer und – wichtig ist, was hinten rauskommt. Oder anders ausgedrückt: aufgeben kannste bei de‘ Post!
Posted on September 24, 2024
skalen
Und weil wir’s gerade vom Thema Achsen, Skalen und Gradienten hatten: hier ein vollständiges Diagramm meiner persönlichen Energiewende:

Auch hier sieht der Verlauf sehr „dynamisch“ aus und die Spitzen um die Mittagszeit wirken ähnlich imposant wie meine Abnehm-Kurve im vorherigen Beitrag. Das ganze relativiert sich, wenn man erkennt, daß die (sehr kurzzeitige) Peak-Leistung ziemlich genau 1/4 des Bedarfs meiner Kaffeemaschine (während des Aufheizens) decken würde. Oder aber daß die Gesamtarbeit des Tages eine monetäre Entlastung von ca. 18 Cent brächte, unter der Voraussetzung, daß jedes einzelne Watt direkt verbraucht wird und nicht ins Netz zurückfließt.
Wechseln wir aus der differentialen zur integralen Perspektive: die geerntete Arbeit ist, mit 0,7 kWh, immerhin mehr als das doppelte des (werk-)täglichen Bedarfs meiner Kaffeemaschine (Aufheizen + Warmhalten). Wobei dieser Vergleich lediglich der Veranschaulichung dient, denn zu der Zeit, in der ich meinen Kaffee zu trinken pflege, ist die Leistung, zumindest um diese Jahreszeit, exakt 0 (s.o.).
Abschließend noch eine „Milchmädchenrechnung“: wenn ich die 0,7 kWh von gestern einfach mal als täglichen Mittelwert im Laufe des Jahres annehme und mit einem Arbeitspreis von 26 Cent/kWh (mein aktueller Tarif) rechne, erhalte ich eine Amortisationsdauer von ziemlich genau 1.500 Tagen, was in etwa 4 Jahre und einem Monat entspricht.
Posted on September 24, 2024
der gradient zählt
Sieht doch schwer imposant aus, der Verlauf meines Gewichts seit Beginn der Herbstoffensive. Tatsächlich ist er das auch, auch wenn die untige Kurve so gut wie nichts verrät: es fehlt die Skalierung beider Achsen, außerdem ist nicht klar, ob Achse(n) beim bearbeiten gestaucht oder gestreckt wurden. Vielleicht ist die eine (oder andere) Achse sogar logarithmisch, was in diesem Zusammenhang allerdings ziemlich unsinnig wäre. Wie dem auch sei: was zählt, ist die Veränderung, und mit der bin ich echt zufrieden.

Fakten: die absoluten Werte der Ordinate werde ich, zum großen Teil aus Scham, hier nicht verraten. Aber zwischen 2 Linien liegen 2kg, d.h. zwischen dem Maximal- und Minimal-Wert liegen 3,6kg. Und zwischen den gestrichtelten Linien entlang der Abszisse liegen 1 Woche/ 7 Tage. (Der, relativ flache, lineare Verlauf vor dem ersten vertikalen Strich ist eine Interpolation meiner stetigen Gewichtszunahme der letzten Monate/ Jahre; ich habe in dieser Zeit die Waage gemieden wie … na, Ihr wisst schon ;- )
Posted on September 20, 2024
what gets measured, gets managed
Ich bin nicht sportlich. Ich glaube, man könnte durchaus sagen, ich hasse Sport. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, wenn die ganzen Sport-Goofys da draußen sagen, ihnen würde ohne ihn was fehlen. Sport machen ist für mich eine Belastung, ein reines Mittel zum Zweck. Und der Zweck ist klar definiert: primär Umfangsreduktion des mittleren Rings, sekundär Erhaltung der langfristigen Gesundheit (ja, ich meine diese Reihenfolge genau so, wie ich sie aufgeschrieben habe!)
Sagt ich schon, daß Sport nicht so mein Ding ist? Trotzdem gehört es zu meiner Herbstoffensive, die Soll-Seite meines Kalorien-Kontos stärker zu belasten. Und tatsächlich gibt es da 2 Aktivitäten, die mir nicht nur nicht zuwider sind, sondern sogar sowas wie Spaß machen: Laufen und Schwimmen. Wobei ersteres in Gesprächen schon öfters mal zu Missverständnissen geführt hat: in meinem Wortschatz bedeutet „laufen“ soviel wie Spazierengehen, so etwa an der Grenze zum Wandern. Ein typischer „Gang“ ist 2 bis 3 Stunden lang und erstreckt sich über 10 bis 15 Kilometer. Gediegenen Schrittes, kein Rennen oder Joggen, denn das wäre ja Sport, und den mag ich wirklich nicht.
Beim Schwimmen ist es ähnlich: ich kann zwar tatsächlich einigermaßen dynamisch Brustschwimmen, wechsle das aber immer wieder mit Phasen des „Oma-Schwimmens“ ab. Zu guten Zeiten war mein Parademaß 110 Bahnen (à 25 Meter) in 1 Stunde 10, aber das ist schon eine Weile her. Aktuell liegt, beim Wiederbeginn im Rahmen der Herbstoffensive, der Wert bei 84 Bahnen in 70 Minuten. Durchaus Luft nach oben, aber: so soll es sein!
Woher ich die Zahlen oben so genau kenne: danke meiner Smart Watch! Und es hat durchaus was Erhabenes, nach getaner Freizeit in der Lobby des Schwimmbads zu sitzen und sich die Statistik zu Gemüte zu führen: wieviele Minuten und Armzüge je Bahn, was für ein Swolf und das bei welcher Herzfrequenz … Ähnliches gilt beim Laufen/ Spazierengehen/ Wandern.
Nun hat leider meine Uhr ihren Geist aufgegeben. Und tatsächlich habe ich mich bei dem (durchaus ernst gemeinten) Gedanken erwischt: heute schwimmen gehen bringt doch gar nichts!
Zum Glück ist die Ersatzuhr schon unterwegs (echt klasse vom Kundenservice von Amazon/ Mobvoi), wmit der Fortsetzung der Herbstoffensive ab morgen nichts mehr im Wege steht.
Posted on September 18, 2024
heimatkunde
Eindrücke von meinem heutigen Gang in und rund um Lindenberg
gottesacker




das kleine „k“ hier/ früher unbekannt gewesen zu sein.
fernmeldeamt/ ortsvermittlung

ja, so groß waren die Vermittlungen zu Zeiten der Edelmetalldrehwähler mal. Heute genügen wahrscheinlich eins, zwei Schaltschränke
wunderschön!




suppt leider noch deutlich mehr als mein altes Auto
impression

müder, durstiger und hungriger Wandersmann

Posted on September 18, 2024
herbstoffensive
Angeblich beneiden uns die Amerikaner um 3 Worte, die in ihrer Sprache fehlen: „Schadenfreude“, „Verschlimmbessern“ und „Kummerspeck“. Um letzteren soll es, zumindest am Rande, in diesem Beitrag gehen.
Tatsächlich ist mir das Thema mit dem Kummerspeck mein Thema eher nicht. Oder anders ausgedrückt: wenn es mir nicht gut geht, vergeht mir normalerweise der Appetit von ganz alleine. Was, im Umkehrschluss, aber auch bedeutet: wenn’s mir nicht schlecht geht (ich wähle hier bewusst nicht „wenn’s mir gut geht“), ist mein Appetit umso größer. Will sagen: mein mittlerer Ring ist weder Kummerspeck noch Wohlstandswampe, er ist schlicht und ergreifend die Konsequenz aus zu großer Kalorien-Zufuhr (sowohl fest als auch flüssig) und zu wenig Kalorien-Verbrennung. Und das während ganz normaler Zeiten.
Seit mittlerweile einer Woche ist unser Schlafzimmer dahingehend komplett, als daß die fehlenden Brocken des Kleiderschranks endlich geliefert und der Schrank aufgebaut wurde. Danach hieß es: Klamotten aus den Kartons im Schrank verstauen. Unschön: die Stapel „passt überhaupt nicht“, „wird wohl niemehr passen“ und „ui, das sitzt aber spack“ sind deutlich größer als der „passt gut“-Stapel.
Nun denn, Frühling und Herbst sind bekanntlich die Jahreszeiten der Veränderung. Zeit für meine ganz persönliche Herbst-Offensive!
Posted on September 16, 2024
oh vienna
Wenn auch keine Fernreise, dann doch immerhin eine Weltstadt! In etwas mehr als einem Monat geht es los, ich freu mich echt. Und nötig hab ich’s auch.



